Zeitschrift für Chinesisches Recht //www.zchinr.org/index.php/zchinr Die Anfänge der vierteljährlich erscheinenden ZChinR reichen bis in das Jahr 1994 zurück. Ihren heutigen Namen trägt die Publikation seit 2004. Sie ist die einzige fortlaufende deutschsprachige Publikation zum chinesischen Recht. In der ZChinR werden ausführliche Berichte und Analysen unter der Rubrik „Aufsätze“ veröffentlicht. Aktuelle Rechtsentwicklungen erscheinen unter „Kurze Beiträge“. In der Rubrik „Dokumentationen“ finden sich Übersetzungen der wichtigsten neuen chinesischen Gesetze. Außerdem veröffentlicht die ZChinR regelmäßig Tagungsberichte und Rezensionen von Büchern zum chinesischen Recht. de-DE Zeitschrift für Chinesisches Recht 1613-5768 <ul> <li class="show">Mit der Annahme zur Veröffentlichung in der ZChinR überträgt der Autor der Deutsch-Chinesischen Juristenvereinigung in Gemeinschaft mit dem Deutsch-Chinesischen Institut für Rechtswissenschaft und dem Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht&nbsp;an seinem Beitrag für die Dauer des gesetzlichen Urheberrechts ein ausschließliches Nutzungsrecht zur Vervielfältigung, Verbreitung und öffentlichen Zugänglichmachung i.S.d. § 38 Abs. 1 UrhG. Das schließt insbesondere den Abdruck in der Printausgabe der Zeitschrift und die elektronische Publikation im Internet durch die Herausgeber ein.</li> <li class="show">Der Autor behält das Recht, ein Jahr nach Erstveröffentlichung in der ZChinR und unter ausdrücklichem Hinweis an geeigneter Stelle auf die Erstveröffentlichung, seinen Beitrag in einem institutionellen Repositorium seiner Forschungseinrichtung oder auf seiner persönlichen Homepage online verfügbar zu machen, soweit dies keinem gewerblichen Zweck dient.</li> <li class="show">Der Autor behält ferner das Recht, von seinem Beitrag einzelne Kopien anzufertigen und z.B. per Post oder E-Mail zu verschicken, sofern dies zu seinem persönlichen Gebrauch oder dem von Wissenschaftskollegen geschieht.</li> </ul> Das Zivilgesetzbuch der Volksrepublik China im Spiegel einer Kommentierung des Obersten Volksgerichts: Ein Überblick über die Neuregelungen des Besonderen Teils //www.zchinr.org/index.php/zchinr/article/view/2133 <p>Der Aufsatz stellt eine Auswahl der Neuregelungen im Besonderen Teil des am 28.5.2020 verabschiedeten Zivilgesetzbuches der Volksrepublik China (ZGB) vor. Diese werden punktuell beleuchtet, indem auf eine elf Bände umfassende Kommentierung des Obersten Volksgerichts zum ZGB zurückgegriffen wird. Dabei lassen sich folgende Schlüsse über die Entwicklung des chinesischen Zivilrechts ziehen: Das ZGB ist keine Neukodifikation des chinesischen Zivilrechts, sondern eine Zusammenfassung bestehender Gesetze, ergänzt durch einzelne Rechtsinstitute, die das Oberste Volksgericht als Quasi-Gesetzgeber in justiziellen Interpretationen geschaffen hatte. Dabei ist der Gesetzgeber bemüht, den privatrechtlichen Individualrechtsschutz zu stärken. Außerdem sind mit dem Inkrafttreten des ZGB einige Lücken geschlossen worden, die nach der bisherigen Rechtslage bestanden, während vereinzelt Fragen weiter offenbleiben und erst noch durch die Literatur und Rechtsprechung beantwortet werden müssen. Schließlich löst das ZGB manche praktischen Probleme, ohne dass sich der Gesetzgeber dogmatisch festlegt.</p> Knut Benjamin Pißler Copyright (c) 2021 © Deutsch-Chinesische Juristenvereinigung e.V., Deutsch-Chinesisches Institut für Rechtswissenschaft, Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht 2021-07-26 2021-07-26 28 2 85–112 85–112 Geheimnisschutz und Handelskrieg – Anmerkungen zu der neuen justiziellen Interpretation zum Geschäftsgeheimnis //www.zchinr.org/index.php/zchinr/article/view/2135 <p>Zur Umsetzung der Verpflichtungen aus dem Phase One Trade Agreement zwischen China und den USA ist am 12.9.2020 die Auslegung zum Geschäftsgeheimnis des Obersten Volksgerichts in Kraft getreten.2Dieser Beitrag stellt die sich daraus ergebenden Aspekte des Geheimnisschutzes in China dar. Zunächst veranschaulicht er die Definition des Geschäftsgeheimnisses aus § 9 Abs. 4 UWG anhand der Konkretisierungen aus der Auslegung zum Geschäftsgeheimnis, bevor in einem zweiten Schritt die verbotenen Verletzungshandlungen: unlautere Erlangung, Offenlegung, Benutzung und Benutzenlassen erläutert werden. Zudem befasst sich der Beitrag umfassend mit den Fragen, welche zivilrechtlichen Ansprüche dem Geheimnisinhaber gegen den Verletzer zustehen, welche Möglichkeiten er zur Durchsetzung dieser Ansprüche hat und welche Voraussetzungen sich dabei stellen, wobei die Beweislastverteilung im Verletzungsprozess besondere Beachtung erfährt. Den Abschluss bildet eine Erörterung des Sonderproblems, inwiefern Kundenlisten Geschäftsgeheimnisse darstellen und ob deren unberechtigte Nutzung untersagt werden kann.</p> Yuanshi BU Copyright (c) 2021 © Deutsch-Chinesische Juristenvereinigung e.V., Deutsch-Chinesisches Institut für Rechtswissenschaft, Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht 2021-07-26 2021-07-26 28 2 113–127 113–127 Bestimmungen des Obersten Volksgerichts zu einigen Fragen der Rechtsanwendung bei der Behandlung von zivilrechtlichen Fällen der Verletzung von Geschäftsgeheimnissen //www.zchinr.org/index.php/zchinr/article/view/2137 <p>Die „Bestimmungen des Obersten Volksgerichts zu einigen Fragen der Rechtsanwendung bei der Behandlung von zivilrechtlichen Fällen der Verletzung von Geschäftsgeheimnissen“ sind auf der 1810. Sitzung des Rechtsprechungsausschusses des Obersten Volksgerichts am 24.8.2020 verabschiedet worden, werden hiermit bekannt gemacht und vom 12.9.2020 an angewandt.</p> Paul Fredrik Thaler Copyright (c) 2021 © Deutsch-Chinesische Juristenvereinigung e.V., Deutsch-Chinesisches Institut für Rechtswissenschaft, Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht 2021-07-26 2021-07-26 28 2 128–135 128–135 Bibliography of Academic Writings in the Field of Chinese Law in Western Languages in 2020 //www.zchinr.org/index.php/zchinr/article/view/2139 <p>Diese Bibliographie verfolgt das Ziel, einen Überblick über Artikel in Fachzeitschriften, Beiträge in Sammelbänden und Monographien zu geben, die in deutscher und englischer Sprache zum chinesischen Recht erschienen sind. Die systematische Einordnung erfolgt auf Grundlage der Gliederung in Sachgebiete nach der „Karlsruher Juristischen Bibliographie“.</p> Knut Benjamin Pißler Arthur Helwich Copyright (c) 2021 © Deutsch-Chinesische Juristenvereinigung e.V., Deutsch-Chinesisches Institut für Rechtswissenschaft, Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht 2021-07-26 2021-07-26 28 2 136–161 136–161 Yin JIN, Die Übertragbarkeit der deutschen Vollstreckungsgegenklage in das chinesische Zivilprozessrecht, Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2019, ISBN 978-3-8487-5493-9, 275 Seiten, 72,00 Euro //www.zchinr.org/index.php/zchinr/article/view/2141 Yue Siebel Copyright (c) 2021 © Deutsch-Chinesische Juristenvereinigung e.V., Deutsch-Chinesisches Institut für Rechtswissenschaft, Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht 2021-07-26 2021-07-26 28 2 162–163 162–163 Kanzleien mit einer Mitgliedschaft in der Deutsch-Chinesischen Juristenvereinigung e.V. //www.zchinr.org/index.php/zchinr/article/view/2143 Die Redaktion Copyright (c) 2021 © Deutsch-Chinesische Juristenvereinigung e.V., Deutsch-Chinesisches Institut für Rechtswissenschaft, Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht 2021-07-26 2021-07-26 28 2 164–166 164–166